10.09.2009, ein wichtiger Stichtag in der europäischen Verkehrspolitik. Für LKW Lenker, welche vor dem oben angeführten Stichtag den Führerscheinprüfung abgelegt hatten, gilt die gesetzliche Weiterbildungspflicht in Form von 5 Modulen. Hier gilt, keine Prüfung, die Anwesenheit am Präsenztraining wird durch die eigenhändige Unterschrift an der Teilnehmerliste bestätigt. Bei Führerscheinneuausstellungen nach dem 10.09.2009 muss zusätzlich zur FS-Prüfung eine Grundqualifikation vor der Behörde abgelegt werden. Gültigkeit in beiden Fällen 5 Jahre, anschließend muss innerhalb der nächsten 5 Jahre wieder ein Durchgang absolviert werden. Alle 5 Module bestehen aus je 7 Stunden, gesamt 35 Stunden. Dasselbe Prozedere gilt für Buslenker. Der Code wird von der Behörde in den Führerschein eingetragen.

Themen und Inhalte der Module: 

  • Modul 1: Fahrzeugtechnik
  • Modul 2: Eco Drive
  • Modul 3: Ladungssicherung
  • Modul 4: Recht
  • Modul 5: Gesundheit

Fahrzeugtechnik: In diesem Modul liegt der Schwerpunkt auf den Neuerungen bei Brems- und Sicherheitstechnik
Eco Drive: Ökonomisches Fahren bringt Kosteneinsparungen aber auch stressfreies Fahren
Ladungssicherung: Auffrischung der Ladungssicherheitsgrundlagen und Kennenlernen der neuesten Techniken der LKW Ladungssicherung
Recht: Vermittlung alle relevanten Rechtsinformationen für den LKW Transport, Schwerpunkt Digitaler Tachograph
Gesundheit, wirtschaftliches Umfeld: Eine Vielzahl von Themen wie Verhalten in Notfällen und Gesundheit werden in diesem Modul behandelt. 

„Die Weiterbildung darf nur von Ausbildungsstätten aufgrund einer Ermächtigung des Landeshauptmannes durchgeführt werden. In der Grundqualifikation und Weiterbildungsverordnung wurden die Voraussetzungen für die Anerkennung einer Ausbildungsstätte für die Weiterbildung und die Erlassung näherer Vorschriften über die Gegenstände, den Umfang und die Art der Ausbildung festgelegt.“ Quelle: Land NÖ, Fahrerqualifizierungsnachweis.

Am Telefon konnten wir Hr. Mag.Prenner, GF bei COS Training & Consulting, einem der renommiertesten Institute auf diesem Gebiet erreichen. Hr. Prenner, welche Erfahrungen konnten Sie im Laufe der mittlerweile 2 Durchgänge sammeln? "Nach jedem 5jährigen Durchgang werden die Trainings auf Basis der gesetzlichen Vorschrift aktualisiert und weiterentwickelt. Es kommt in diesem Turnus z.B. ein Fahrsimulator und eine VR Brille zum Einsatz."

Sie trainieren im Jahr zwischen 1200 und 1500 LKW-Fahrer, wie ist die Akzeptanz bei Ihren Teilnehmern? "Alle Trainern der COS Fahrerakademie kommen direkt aus der Praxis und arbeiten im Hauptberuf als Disponenten, Bus-Chauffeure und LKW-Lenker. Die Gespräche finden auf Augenhöhe statt und sie verstehen die Anliegen der fahrenden Kollegen. 

Ein langjähriger Trainer meint dazu, „es hätte wenig Sin, bei jedem stattfindenden Training denselben Inhalt auf die gleiche Weise zu vermitteln“. Mit den Neuigkeiten wird jede Teilnahme interessant und von den LKW-Fahrern gerne angenommen.

Die Einführung der C95 & D95 Regelung war ein weiterer Schritt zur Akzeptanz und Imagebildung des LKW-Fahrer. Die Regelung des Berufskraftfahrers trat 1973 in Kraft. Bis dahin war der Kraftfahrer nur ein „Hilfsarbeiter mit Führerschein“. Trotz dieser Maßnahmen, fehlen im Bereich Transport und Logistik vielfach Interessenten. Der Facharbeitermangel ist hier besonders stark sichtbar, da die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Sektors unser tägliches Leben beeinflusst. 

COS Training & Consulting, Mag. Prenner & Partner
C95 - dritte Runde

Mittlerweile geht die C95 Verordnung in die dritte Runde.

Abseits vom Einheitsbrei bietet COS Training und Consulting inhaltliche Innovationen in den einzelnen Modulen an
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