(PresseBox) Braunschweig, 23.03.2021 -  Die Kaufpreise für Transport- und Logistikunternehmen sind im vergangenen Jahr weltweit gefallen. Gleichzeitig scheinen Häfen und Lagerhallen für Investoren immer attraktiver zu werden.

Die Pandemie hat den Trend noch verstärkt: Bereits vor dem Corona-Ausbruch waren Verkehrsinfrastrukturziele weltweit bei Investoren beliebt. Auch und gerade jetzt in wirtschaftlich unsicheren Zeiten bleiben besonders Häfen und Terminals attraktive Ziele für Investoren. Denn sie gelten als langfristige Anlage mit stabiler Rendite. Dazu kommt: Bei der Verfügbarkeit von Terminalkapazitäten kommt es immer wieder zu Engpässen, was die Attraktivität dieser Ziele aus Sicht der Investoren weiter erhöht. Auch der größte Deal der ersten Jahreshälfte 2020 betraf Infrastrukturanlagen: Port & Free Zone World hat angekündigt, den verbleibenden Anteil an DP World Ltd, einem der größten Hafenbetreiber weltweit, für 2,72 Milliarden US-Dollar zu erwerben. DP World kehrt damit wieder vollständig in Privatbesitz zurück und kommt seinem Ziel näher, ein infrastrukturgeführter End-to-End-Logistikanbieter zu werden.

Insgesamt werde der finanzielle Druck, unter dem viele Transport- und Logistikunternehmen stehen, und weitere Konsolidierung von Spediteuren, besonders im zersplitterten Logistiksektor, die M&A-Aktivitäten und Kooperationen mittelfristig wiederbeleben, resümiert das „Transport and logistics barometer“, in der PwC die aktuellen Entwicklungen in der Transport- und Logistikindustrie untersucht. Für den Report wurden unter anderem die weltweiten M&A-Aktivitäten, Joint Ventures und strategische Allianzen in der Transport- und Logistikbranche zwischen 1. Januar und 30. Juni 2020 erfasst. Berücksichtigt wurden dabei alle Fusionen und Übernahmen ab einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar. Ab einem Wert von einer Milliarde US-Dollar gilt eine Transaktion als Mega-Deal. „Als nachgelagerte Industrie ist die Transport- und Logistikbranche stark davon abhängig, wie schnell sich andere Branchen von der Krise erholen und ihre Produktion wieder hochfahren“, erklärt Ingo Bauer, Leiter des Bereichs Transport & Logistik bei PwC Deutschland.

Logistik beweist Systemrelevanz

Flugzeuge bleiben am Boden, Containerschiffe im Hafen und viele Fabriken haben zeitweise ihre Produktion heruntergefahren: Die Bruttowertschöpfung im europäischen Frachtverkehr und in der Logistik ist einer PwC-Analyse zufolge im Jahr 2020 um 8,6 Prozent eingebrochen und sich langsam in einem U-Szenario erholen. „Durch die Corona-Pandemie befinden sich viele Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche im Krisenmodus. Die Frage ist nun, wie schnell sich die Branche erholen kann. Dabei werden die Digitalisierung und Innovationen eine zentrale Rolle spielen“, stellt Bauer fest.

Der Frachtverkehr und die Logistik bekamen die Auswirkungen der Pandemie in Folge von Grenzschließungen, zurückgehender Nachfrage und Produktionsstopps unterschiedlich stark zu spüren, je nachdem welche Waren sie transportieren und auf welche Branchen sie sich spezialisiert haben. Während die Lebensmittelindustrie beispielsweise wenig von der Corona-Krise tangiert war, traf die Pandemie die Automobilbranche vergleichsweise hart.

Und nachdem einige Lieferketten bedingt durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 zwischenzeitlich unterbrochen waren, hatte es ein Großteil der Logistiker aus eigener Kraft geschafft, die Herausforderungen im operativen Geschäft zu bewältigen. „Besonders Kurier-, Express- und Paketdienste profitieren in der Pandemie vom Onlinehandel und erleben einen echten Boom im Privatkunden-Geschäft. Konsumenten werden auch nach der Krise vermehrt den E-Commerce nutzen, das Wachstum wird anhalten, wenn auch nicht so stark wie in 2020“, erläutert Bauer. Fest steht: Die Logistikketten funktionierten trotz Einschränkungen weiter und die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs war jederzeit sichergestellt. Die Krise hat die Systemrelevanz der Branche unter Beweis gestellt.

Mit Blick auf das Deals-Geschehen bleibt der Logistik- und Trucking-Subsektor das aktivste Segment der Branche – mit zwei Schwerpunkten: Zum einen werden Warenlager immer wichtiger. Denn die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus im Einzelhandel und temporäre Ladenschließungen haben den E-Commerce weiter befeuert. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung und der Erfolg von Logistikplattformen zu.

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Über die JITpay™ GmbH

JITpay™ ist ein stark wachsender, auf die Logistikbranche spezialisierter Zahlungsdienstleister. Die 2016 gegründete JITpay™ GmbH digitalisiert die Abrechnungs- und Zahlungsprozesse in der Logistik. JITpay™ übernimmt dabei die komplette Leistungsabrechnung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer und kombiniert diese mit einem eigens entwickelten (Reverse-) Factoring Programm, das die sofortige Bezahlung der Auftragnehmer sowie flexible Zahlungsbedingungen für die Auftraggeber ermöglicht. 

JITpay™ verfügt über eine eigene, vollständig digitale, Factoringgesellschaft. JITpay™ beschäftigt aktuell über 50 Mitarbeiter mit Standorten in Berlin und Duisburg. Hauptsitz des Unternehmens ist Braunschweig.

Ansprechpartner: Sandra Hosse
Assistenz der Geschäftsleitung
Telefon +49 (531) 288752-51

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