Es war vorherzusehen: durch die ständige Entwicklung des Online-Handels wurde bereits im Jahr 2016 ein jährliches Wachstum von 7-10% Steigerung des Paketmarktes angekündigt. (Logistik Watchblog.de)

Das hat mittlerweile stattgefunden, auch die Österr. Post attestiert: Im Paketgeschäft wachsen die Volumina rasant, gleichzeitig steigen die Erwartungen hinsichtlich Zustellgeschwindigkeit und Flexibilität. Wurden in Österreich 2018 224 Mio Pakete versandt*, ist die Prognose für 2020 259 Mio Pakete, wovon ca. 150 Mio die Post zustellt. *Quelle Branchenradar.com Marktanalyse GmbH

Auch McKinsey präsentierte im Herbst 2019 neue Zahlen: der Paketmarkt soll sich in Deutschland bis 2025 verdoppeln. Eine starke Ansage für eine Branche, die schon jetzt von dieser Goldgrube träumt aber die Hindernisse dorthin erst in den Griff bekommen muss. 

Die letzte Meile

Vor allem die „letzte Meile“ ist ein Thema. Damit wird der letzte Schritt bis zur Paketübergabe bezeichnet, wo es um Gewinn oder Verlust geht.

Weil teuer und der Empfänger oft nicht zu Hause. Das führt oft dazu, dass Pakete beim Nachbarn landen, einfach vor die Tür gestellt werden oder im schlimmsten Fall verschwinden.

Der Aufwand, das eigene Paket suchen zu müssen oder dieses nur an bestimmten Zeiten an bestimmten Orten abholen zu können, nimmt – so wie der Ärger bei den Empfängern -  zu. 

Zustellungsideen über Drohnen, werden, so die aktuelle McKinsey-Studie von den unter 35 Jahre alten Kunden zwar befürwortet, lösen jedoch noch nicht das Problem der Paket-Abnahme. Auch eine etwaige Beschädigung oder der Verlust bescheren einen ärgerlichen Aufwand. 

„Geht das Paket verloren, oder wird es wegen unsachgemäßer Lagerung beschädigt, muss der Händler dafür haften“ meint Anwalt Schriefl. Und weiter „Auch wenn Sie mit ihren Ansprüchen im Recht sind, kann es sehr mühsam werden, dieses Recht durchzusetzen. Als Konsument können Sie Ihre Ansprüche nach nationalem Recht beim Gericht Ihres Wohnsitzes geltend machen. Dies ist jedoch mit Aufwand und Kosten verbunden, die Sie vorfinanzieren müssen. Ich kann daher nur empfehlen, Vorkehrungen zu treffen, dass die Zustellungen an Orten erfolgen, an denen die Pakete auch tatsächlich entgegengenommen werden können.“

Ganz zu schweigen davon, wenn das Weihnachtsgeschenk nicht rechtzeitig ankommt. Den Zustelldiensten fehlen Fahrer, Logistikmitarbeiter und jene, die Beschwerden abzuwickeln haben. Unsinnige Zustellversuche, auf Videos festgehalten und online gepostet, gibt es mittlerweile viele – und das Problem wird zunehmen.  So häufen sich auch die Beschwerden von Online-Kunden, dass sie – obwohl sie zu Hausen waren – nur durch einen Zettel im Postkasten oder an der Tür vom Zustellversuch informiert wurden und ihr Paket nun in einer Abholstation auf sie wartet.

Innovationen sind in der Branche gefragt, um die letzte Meile erfolgreicher zu gestalten. Amazon bietet in den USA nun den „Hub by Amazon“ an – ein Paketkasten für Mehrfamilienhäuser. Grober Nachteil: jeder könnte ein fremdes Paket an sich nehmen.  

Mail Boxes Etc (MBE)., einer der Branchen-Player, stellte nun seine Depots für Internetkäufe vor, auch „Paket-Hotel“ genannt. Hier mieten sich Online-Kunden eine sichere Empfangs- und Aufbewahrungsadresse für ihre Einkäufe und können dort erstmalig die Rücksendung mit ALLEN Paketdiensten erledigen, ohne sich anderswo lange anstellen oder erst mühsam den Paketshop des jeweiligen Dienstleisters suchen zu müssen.

Im MBE Paket-Hotel können vom Einzelzimmer (Einzelperson, Kosten ab € 19,90 im Monat) über Mehrbettzimmer (für mehrere Privatpersonen) bis zur Business-Suite gebucht werden. Empfang und Rücksendung der Pakete, die sicher aufbewahrt werden, inkludiert. Auch Firmen lagern das Problem, Pakete für ihre Mitarbeiter zu empfangen und dafür auch zu haften, in das MBE Paket-Hotel aus.

Dieter Baier, MBE-Masterlizenznehmer Österreich dazu: „Der Vorteil ist erstens, dass der Empfang UND die Rücksendung an einem Ort erledigt wird und zweitens, dass niemand zu Hause sein muss. Bei MBE Eisenstadt gibt es bereits per App einen 24 Stunden-Zugang zum eigenen „Zimmer“. Jingle Bells findet bei uns also statt“ und weiter: „könnte sein, dass das Paket-Hotel bald ausgebaut werden muss!“ Derzeit gibt es MBE-Pakethotels in Wien, Burgendland, Niederösterreich, Kärnten, Steiermark, Oberösterreich und Tirol.

Über Mail Boxes Etc. (MBE)

Mail Boxes Etc. ist seit über 37 Jahren ein international erfolgreiches und vielfach ausgezeichnetes Franchisesystem mit über 1.200 Standorten in Europa, davon 200 im deutschsprachigen Raum. Damit ist MBE eines der weltweit größten Franchise-Netzwerke für Outsourcing-Dienstleistungen wie Grafik-, Druck- und Versanddienstleistungen aus einer Hand für Geschäfts- und Privatkunden. Das Service reicht von Warehousing, Digitaldruck und Verpackungen bis hin zur kompletten Mailing-Abwicklung und dem weltweiten Paketversand - mit einem persönlichen Ansprechpartner in der Region. 

Dieter Baier (52) ist bei Mail Boxes Etc. (MBE) Master-Lizenz-Nehmer für Österreich.

www.mbe.at

MBEs neue Lösung ist das Paket-Hotel
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