Seit Oktober 2018 läuft der Testbetrieb, jetzt wurde der Betrieb offiziell aufgenommen. Am 12. Februar 2019 feierte das erste Amazon Verteilzentrum in Österreich den Start. Mit dabei: Österreichs Bundesministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung, Margarete Schramböck, und viele weitere geladene Gäste.

Was macht überhaupt ein Amazon Verteilzentrum? – Im Logistiknetzwerk von Amazon sind sie für die sogenannte „Letzte Meile“ verantwortlich, d. h. für den letzten Lieferabschnitt bis zur Haustüre des Kunden. Die Pakete kommen aus Amazon Logistik- oder Sortierstandorten aus ganz Europa zu den Verteilzentren. Sie werden dort entladen, sortiert und durch Lieferpartner an die Kunden ausgeliefert.

2015 eröffnete Amazon Logistics die ersten Verteilzentren in Deutschland. Der Zustellservice besteht zusätzlich zu den bereits bestehenden Partnerschaften. „Mit unseren eigenen Kapazitäten durch unsere Verteilzentren können wir den wachsenden Kundenwünschen für Lieferungen am selben oder am nächsten Tag gerecht werden“, sagt Bernd Gschaider, Director Amazon Logistics.

"Diese Investition schafft Arbeitsplätze und direkte sowie indirekte Wertschöpfung. Österreich punktet im Ausland mit guten Rahmenbedingungen und einer zentralen geopolitischen Lage. Aktive Standortpolitik ist für uns keine Pflicht, sondern Top-Priorität für die Zukunft des Landes", so Wirtschafts- und Digitalministerin Margarete Schramböck.

Aus dem niederösterreichischen Großebersdorf kommen „Next Day“-Bestellungen durch Amazon Logistics zu den Kunden im Großraum Wien. Die Zustellung selbst erfolgt durch unabhängige, meist lokale Lieferpartner. Auf 9.800 m² nehmen rund 150 Mitarbeiter Pakete aus den europäischen Amazon Logistik- und Sortierzentren an und verteilen sie auf die Lieferfahrzeuge der Partner. Mehr als 250 Fahrer von derzeit neun verschiedenen Lieferunternehmen sind täglich für die Amazon Kunden im Einsatz. In Deutschland gibt es schon eine Reihe solcher Verteilzentren.

Verteilzentren – so innovativ ist die Zustellung

„Sort by light“-Sortierung: Ein Licht am Regalfach hilft den Amazon Mitarbeitern in den Verteilzentren beim Sortieren der Lieferungen. Das funktioniert so: Nach dem Scannen eines Päckchens leuchtet eine kleine Lampe am Regalfach und weist so auf die dort hinterlegte Liefertasche für den jeweiligen Zustellbezirk. Der Mitarbeiter kann dadurch die Bestellungen den richtigen Liefertaschen zuordnen. Anschließend werden die Taschen in die Lieferfahrzeuge geladen.

Intelligente Routenplanung durch Künstliche Intelligenz: Sobald die Pakete einem Zustellbezirk zugeordnet sind, beginnen unsere Algorithmen mit der Planung der Zustellroute. Dafür werden viele Faktoren berücksichtigt, z. B. die Anzahl der eingehenden Lieferungen zu einer bestimmten Zeit, das zugesagte Lieferversprechen für dieses Paket, die Lieferorte oder die derzeitige Lieferkapazität. Das System identifiziert auch die Route, zu der ein bestimmtes Paket gehört, und die Lieferreihenfolge für das Paket.

Die Fahrer der Lieferpartner setzen eine eigens von Amazon entwickelte App für die Zustellung ein und können so die benötigten Daten abrufen. Für Amazon erhöht sich dadurch die Nähe zum Kunden: Lieferung und Zustellung lassen sich so besser planen und klar dokumentieren. Kunden erhalten schnellere und flexiblere Lieferoptionen. 

Quelle: Amazon Blog Logistics

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